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Was kostet Microsoft 365 pro Nutzer?

Microsoft 365 wird pro Nutzer und Monat abgerechnet — der konkrete Preis hängt von vier Dingen ab: der gewählten Lizenzstufe (Business Basic, Standard oder Premium), der Zahl der Nutzer, ob Sie ein eigenes Backup ergänzen, und dem einmaligen Einrichtungsaufwand. Eine pauschale Zahl wäre unseriös; sinnvoll ist, zuerst den Bedarf zu klären und dann den passenden Plan zu rechnen.

Viele Unternehmen fragen nach „dem einen Preis" — den gibt es nicht. Wer aber die vier Kostenfaktoren kennt, kann selbst abschätzen, in welchem Rahmen er liegt, und vermeidet die teuren Fehler: eine zu hohe Stufe zahlen, ein nötiges Backup vergessen oder die Einrichtung unterschätzen. Dieser Ratgeber erklärt jeden Faktor ehrlich — ohne erfundene Zahlen.

Opsido GmbH · Stand: Juni 2026 · Aktualisiert: Juni 2026

Faktor 1

Die Lizenzstufe: Basic, Standard oder Premium

Der größte Hebel beim Preis pro Nutzer ist die Lizenzstufe. Microsoft 365 Business gibt es im Kern in drei Ausbaustufen, die aufeinander aufbauen. Wichtig: Je höher die Stufe, desto mehr zahlen Sie pro Person und Monat — aber die höchste Stufe ist nicht automatisch die richtige. Viele Unternehmen zahlen jahrelang für Funktionen, die niemand nutzt, oder unterschätzen umgekehrt, wie wichtig die in Premium enthaltene Sicherheit ist.

Die drei Stufen

Was in welchem Plan steckt

Basic

Business Basic

E-Mail (Exchange), Teams, Cloud-Speicher (OneDrive, SharePoint) und die Office-Apps nur im Browser. Keine installierten Desktop-Programme. Günstigste Stufe — sinnvoll, wenn online gearbeitet wird.

Standard

Business Standard

Alles aus Basic, zusätzlich die installierten Office-Apps (Word, Excel, Outlook, PowerPoint) auf PC, Mac und Mobilgeräten. Die häufigste Wahl im Mittelstand.

Premium

Business Premium

Alles aus Standard, plus erweiterte Sicherheit (z. B. Schutz vor Phishing und Schadsoftware) und Geräteverwaltung. Höchster Preis pro Nutzer — relevant, wenn Sicherheit Priorität hat.

EnthaltenBasicStandardPremium
E-Mail, Teams, Cloud-SpeicherJaJaJa
Office-Apps im BrowserJaJaJa
Installierte Office-AppsNeinJaJa
Erweiterte SicherheitNeinNeinJa
GeräteverwaltungNeinNeinJa
Faktor 2

Nutzerzahl & Abrechnung

Der zweite Faktor ist banal, aber entscheidend: Microsoft 365 kostet pro Nutzer. Zehn Mitarbeitende kosten das Zehnfache von einem — und nicht jeder braucht dieselbe Lizenz. Oft genügt ein Mix: Büro-Mitarbeitende auf Standard, reine E-Mail-Nutzer auf Basic. Dazu kommt die Frage der Vertragslaufzeit: Die jährliche Abrechnung ist in der Regel günstiger pro Monat als die flexible monatliche Kündbarkeit. Wer Wachstum oder Schwankungen erwartet, sollte das von Anfang an einplanen, statt später teuer umzustellen.

Faktor 3

Das oft vergessene Backup

Ein weit verbreiteter Irrtum: „Die Daten liegen ja in der Cloud, also sind sie sicher." Microsoft sorgt für die Verfügbarkeit der Infrastruktur — aber nicht für die vollständige Wiederherstellung Ihrer Daten nach versehentlichem Löschen, einem Ransomware-Angriff oder einem verlorenen Account. Nach dem Geschäftsmodell der „geteilten Verantwortung" sind Ihre Inhalte Ihre Sache. Ein eigenständiges Backup für E-Mail, OneDrive, SharePoint und Teams ist deshalb ein realer, zusätzlicher Kostenposten pro Nutzer — und in vielen Fällen kein Luxus, sondern Pflicht.

Versehentliches Löschen — nach Ablauf des Papierkorbs sind Daten ohne Backup endgültig weg.
Ransomware — verschlüsselte Cloud-Daten lassen sich nur aus einem unabhängigen Backup zurückholen.
Mitarbeiter-Austritt — beim Löschen eines Accounts gehen E-Mails und Dateien sonst verloren.
Gesetzliche Aufbewahrung — bestimmte E-Mails müssen revisionssicher und über Jahre verfügbar bleiben.
Faktor 4

Die Einrichtung — einmalig, aber real

Die Lizenz ist nur der laufende Teil. Damit Microsoft 365 sauber funktioniert, fällt einmaliger Aufwand an, der gern übersehen wird: die Migration der bestehenden E-Mails und Postfächer, das Einrichten der Domain und Sicherheitseinstellungen, das Verbinden der Geräte und eine kurze Schulung, damit das Team die Werkzeuge auch nutzt. Wie hoch dieser Aufwand ausfällt, hängt stark von Ihrer Ausgangslage ab — ein Neustart ist schneller als eine Migration von einem alten Mailserver mit Jahren an Daten. Einen festen Listenpreis gibt es dafür nicht; er richtet sich nach Nutzerzahl und Komplexität.

Transparent

Also — was zahlen Sie konkret?

Ehrliche Antwort: Das lässt sich erst sagen, wenn drei Dinge klar sind — wie viele Nutzer Sie haben, welche Funktionen diese wirklich brauchen, und ob ein Backup dazukommt. Daraus ergibt sich die monatliche Lizenz pro Nutzer plus der einmalige Einrichtungsaufwand. Wer ohne diese Klärung mit einer Zahl wirbt, rät nur. Bei Opsido ist das Erstgespräch kostenlos: Wir sehen uns Ihre aktuelle Situation an, empfehlen die passende Stufe — eher zu sparsam als zu groß — und rechnen es transparent auf Ihr Unternehmen herunter. Microsoft 365 läuft dabei über einen Vertrag mit der Deutschen Telekom; Opsido plant, vermittelt und begleitet, ist aber kein Systemhaus und schlägt nichts auf.

Schneller mit Opsido

Welche Stufe passt zu Ihnen? Wir rechnen es durch.

Im kostenlosen Erstgespräch klären wir, welche Lizenzstufe Sie wirklich brauchen, ob ein Mix verschiedener Pläne günstiger ist und ob ein Backup nötig ist — damit Sie nicht für Funktionen zahlen, die niemand nutzt, und nichts Wichtiges fehlt. Mehr dazu auf unserer Seite Microsoft 365 für Unternehmen.

Die vier Kostenfaktoren

Lizenzstufe: Basic, Standard, Premium
Nutzerzahl & Abrechnung
Eigenes Backup
Einmalige Einrichtung
FAQ

Häufige Fragen zu den Kosten

Was kostet Microsoft 365 pro Nutzer im Unternehmen?

Eine pauschale Zahl wäre unseriös, weil der Preis pro Nutzer von der gewählten Lizenzstufe (Business Basic, Standard oder Premium), der Nutzerzahl, der Abrechnung (monatlich oder jährlich) und Zusätzen wie Backup abhängt. Sinnvoll ist, zuerst zu klären, welche Funktionen Sie wirklich brauchen — dann ergibt sich der passende Plan. Im kostenlosen Erstgespräch rechnen wir das auf Ihr Unternehmen herunter.

Was ist der Unterschied zwischen Business Basic, Standard und Premium?

Business Basic enthält die Online-Apps, E-Mail (Exchange), Teams und Cloud-Speicher, aber keine installierten Desktop-Programme. Business Standard ergänzt die installierten Office-Apps (Word, Excel, Outlook, PowerPoint). Business Premium fügt zusätzlich erweiterte Sicherheit und Geräteverwaltung hinzu. Je höher die Stufe, desto höher der Preis pro Nutzer.

Ist bei Microsoft 365 ein Backup enthalten?

Nein. Microsoft sorgt für die Verfügbarkeit der Infrastruktur, übernimmt aber keine vollständige Wiederherstellung Ihrer Daten nach versehentlichem Löschen, Ransomware oder Account-Verlust. Ein eigenständiges Drittanbieter-Backup für E-Mail, OneDrive, SharePoint und Teams ist deshalb ein zusätzlicher, oft unterschätzter Kostenfaktor.

Fallen neben der Lizenz noch weitere Kosten an?

Ja. Neben der monatlichen oder jährlichen Lizenz pro Nutzer kommen meist einmalige Kosten für die Einrichtung hinzu: E-Mail-Migration, Konfiguration der Sicherheit, Einrichtung der Geräte und Schulung. Diese Aufwände hängen stark von Ihrer Ausgangslage ab und sind kein fester Listenpreis.

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